An der Küste bei Athen ist heute morgen gegen 9.30 Uhr ein griechisches Schiff gesunken. Das Schiff hatte rund 2000 Tonnen Schwer- und Dieselöl geladen, wie die Küstenwache mitteilte. Der Kapitän starb, während die übrigen zehn Besatzungsmitglieder gerettet werden konnten. Der genaue Grund für das Unglück ist noch nicht bekannt.
Die Küstenwache vermutet, dass das Schiff in der flachen Bucht, in der Nähe des Hafens von Piräus, mit einem am Boden liegenden, früher gesunkenen und bisher nicht geborgenen Schiff zusammen stieß. Glücklicherweise konnte bisher kein Leck im Schiff gefunden werden. Die Küstenwache hofft, dass das Öl abgepumpt werden kann, bevor die Gefahr des auslaufens besteht.
Dienstag, 6. März 2012
Freitag, 17. Februar 2012
Umweltverbände halten Fischfangquoten für zu groß
In Brüssel haben sich die Minister der EU-Staaten inzwischen auf die Fischfangquoten für 2012 geeinigt. Neu ist, dass aufgrund der Überfischung vor dem Westen Schottlands der Fang von Kabeljau in diesem Jahr untersagt ist.
Auch in der Nordsee wurden die genehmigten Fangmengen um ein Prozent, im Vergleich mit dem Vorjahr, verringert. In weniger belasteten Gewässern, wie beispielsweise vor Spanien, konnten die zulässigen Fangquoten dagegen stark erhöht werden. So stiegen die zulässigen Fangmengen für blaue Merlan um 500 und für Seeteufel um 110 Prozent.
Die EU-Kommission stützt sich bei ihren Entscheidungen auf wissenschaftliche Analysen, um das Aussterben einzelner Fischarten zu verhindern. Mitarbeiter von Greenpeace und dem WWF halten die derzeitigen Vereinbarungen für nicht ausreichend. Saskia Richartz von Greenpeace kritisierte in einem Interview; "Wenn es mit der Überfischung so weitergeht, wird es bald keinen Fisch, aber viele arbeitslose Fischer geben."
Samstag, 31. Dezember 2011
Zwischenfall in rumänischem AKW
Die Sicherheit von Kernkraftwerken, die nach Behauptung sogenannter Experten rein statistisch nur alle paar Tausend Jahre gefährdet ist, wurde jetzt nach einem Zwischenfall in Rumänien einmal mehr in Frage gestellt.
In einem Reaktor des Atomkraftwerkes im rumänischen Cernavoda wurde ein Leck im Kühlwassersystem gefunden, aus dem radioaktives Wasser austrat. Der Reaktor musste herunter gefahren werden. Das betroffene AKW ist erst seit 1996 in Betrieb.
Hier werden rund 18 Prozent des derzeitigen Strombedarfs Rumäniens erzeugt. Die staatliche Betreibergesellschaft "Nuclearelectrica" teilte mit, dass alle vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen während des Vorfalls korrekt funktioniert hätten, so dass kein weiterer Schaden entstand.
In einem Reaktor des Atomkraftwerkes im rumänischen Cernavoda wurde ein Leck im Kühlwassersystem gefunden, aus dem radioaktives Wasser austrat. Der Reaktor musste herunter gefahren werden. Das betroffene AKW ist erst seit 1996 in Betrieb.
Hier werden rund 18 Prozent des derzeitigen Strombedarfs Rumäniens erzeugt. Die staatliche Betreibergesellschaft "Nuclearelectrica" teilte mit, dass alle vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen während des Vorfalls korrekt funktioniert hätten, so dass kein weiterer Schaden entstand.
Dienstag, 22. November 2011
Neue Höchstwerte an Treibhausgasen in der Atmosphäre
Die Konzentration der Treibhausgase CO2 und Methan in der Atmosphäre, haben inzwischen neue Rekordwerte erreicht. Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) bekannt gab, erhöhte sich der Anteil der CO2-Moleküle während des vergangenen Jahres um 2,3 ppm. In den zehn Jahren zuvor war der Anteil nur um durchschnittlich 2,0 ppm und während der neunziger Jahre um 1,15 ppm gestiegen.
Der WMO-Direktor Michel Jarraud warnte vor einer weiteren Belastung der Atmosphäre, da diese die Absorption der Sonneneinstrahlung vergrößert wodurch sich die globale Temperatur weiter erhöht. Kritisch sind auch die Werte von Distickstoffmonoxid (N2O). Dessen Konzentration in der Atmosphäre hat seit des Industriezeitalters um rund 20 Prozent zugenommen.
Die aktuelle Erhöhung der Belastung ist vorrangig auf die Nutzung von Stickstoffdünger im Ackerbau zurück zu führen. Treibhausgase werden das Hauptthema auf der am 28. November in Durban (Südafrika) stattfindenden UN-Klimakonferenz sein.
Der WMO-Direktor Michel Jarraud warnte vor einer weiteren Belastung der Atmosphäre, da diese die Absorption der Sonneneinstrahlung vergrößert wodurch sich die globale Temperatur weiter erhöht. Kritisch sind auch die Werte von Distickstoffmonoxid (N2O). Dessen Konzentration in der Atmosphäre hat seit des Industriezeitalters um rund 20 Prozent zugenommen.
Die aktuelle Erhöhung der Belastung ist vorrangig auf die Nutzung von Stickstoffdünger im Ackerbau zurück zu führen. Treibhausgase werden das Hauptthema auf der am 28. November in Durban (Südafrika) stattfindenden UN-Klimakonferenz sein.
Montag, 24. Oktober 2011
Brand in schwedischem Atomreaktor
Der Atomreaktor einer schwedischen Anlage musste jetzt herunter gefahren werden, da es in einer Turbinenhalle zu einem Brand kam. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, wie ein Sprecher des Kraftwerkes in Oskarshamm mitteilte. Die Brandursache ist noch unklar, allerdings vermuten die Verantwortlichen als Auslöser ein Ölleck.
Die Leitung des Atomkraftwerkes bezeichnete den Brand als "relativ geringfügigen Vorfall" und versichert gleichzeitig, ihn ernst zu nehmen, da "Feuer in einer Atomanlage immer eine ernste Angelegenheit" sei. Bisher wurde nicht bekannt, wann der Reaktor wieder in Betrieb genommen werden soll.
In Schweden gibt es drei Atomanlagen mit zusammen zehn Reaktoren. Im vergangenen Jahr, noch vor dem Unfall in Fukushima, wurde im schwedischen Parlament der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen.
Die Leitung des Atomkraftwerkes bezeichnete den Brand als "relativ geringfügigen Vorfall" und versichert gleichzeitig, ihn ernst zu nehmen, da "Feuer in einer Atomanlage immer eine ernste Angelegenheit" sei. Bisher wurde nicht bekannt, wann der Reaktor wieder in Betrieb genommen werden soll.
In Schweden gibt es drei Atomanlagen mit zusammen zehn Reaktoren. Im vergangenen Jahr, noch vor dem Unfall in Fukushima, wurde im schwedischen Parlament der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen.
Freitag, 21. Oktober 2011
Tornado setzt Rom unter Wasser
Ein schwerer Tornado behindert derzeit das Leben in der italienischen Hauptstadt Rom. Aufgrund der Gewitter und anhaltenden Regenfälle, musste die U-Bahn der Stadt komplett geschlossen werden. Lediglich als Schutz vor dem Regen lies die Stadtverwaltung einzelne Stationen geöffnet.
Fahrverkehr gab es jedoch nicht. Da das Wasser in vielen Straßen nicht richtig abfließen kann, bilden sich im Stadtzentrum kleine Stadtteiche, in denen Fahrzeuge stecken bleiben. Mindestens ein Mensch wurde durch das Wasser getötet.
Der Bürgermeister Roms, Gianni Alemanno, sprach von einer "Naturkatastrophe" und kritisierte, dass der zuständige Wetterdienst die Behörden nicht rechtzeitig auf die anstehenden Probleme vorbereitet hat. Die vom Wetterdienst gekommenen Warnungen seinen "nicht ausreichend" gewesen.
Fahrverkehr gab es jedoch nicht. Da das Wasser in vielen Straßen nicht richtig abfließen kann, bilden sich im Stadtzentrum kleine Stadtteiche, in denen Fahrzeuge stecken bleiben. Mindestens ein Mensch wurde durch das Wasser getötet.
Der Bürgermeister Roms, Gianni Alemanno, sprach von einer "Naturkatastrophe" und kritisierte, dass der zuständige Wetterdienst die Behörden nicht rechtzeitig auf die anstehenden Probleme vorbereitet hat. Die vom Wetterdienst gekommenen Warnungen seinen "nicht ausreichend" gewesen.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Riskanter Kampf gegen Ölpest
Mit einem sehr riskanten Einsatz muss jetzt ein Bergungsteam von Bord des havarierten Frachtschiffes vor der neuseeländischen Küste aus, das noch im Schiff vorhandene Öl abzupumpen versuchen. Das dreiköpfige Team riskiert dabei sein Leben, da das Schiff jeden Moment auseinanderbrechen kann.
Für den Fall stehen Schiffe und Hubschrauber während der Arbeiten bereit, um notfalls die Menschen sofort bergen zu können. "Die Arbeitsbedingungen sind sehr, sehr schwierig, und sobald wir das Gefühl haben, es wird zu gefährlich oder die Lage ändert sich, holen wir sie von Bord", erklärt der Unternehmenssprecher von Svitzer, Matt Watson.
Das Frachtschiff war am vergangenen Mittwoch auf ein Riff gestoßen und aufgelaufen. Dadurch wurden die Frachträume beschädigt und ein Großteil des geladenen Öls lief ins Meer. Gegen den Kapitän des Schiffes und seinen Stellvertreter wurde Klage wegen fahrlässiger Schiffsführung erhoben.
Für den Fall stehen Schiffe und Hubschrauber während der Arbeiten bereit, um notfalls die Menschen sofort bergen zu können. "Die Arbeitsbedingungen sind sehr, sehr schwierig, und sobald wir das Gefühl haben, es wird zu gefährlich oder die Lage ändert sich, holen wir sie von Bord", erklärt der Unternehmenssprecher von Svitzer, Matt Watson.
Das Frachtschiff war am vergangenen Mittwoch auf ein Riff gestoßen und aufgelaufen. Dadurch wurden die Frachträume beschädigt und ein Großteil des geladenen Öls lief ins Meer. Gegen den Kapitän des Schiffes und seinen Stellvertreter wurde Klage wegen fahrlässiger Schiffsführung erhoben.
Sonntag, 16. Oktober 2011
IAEA fordert effizientere Entseuchung Fukushimas
Japans Regierung wurde jetzt durch die IAEA, die Internationale Atomenergiebehörde, aufgefordert, effizienter an der Entgiftung Fukushimas zu arbeiten. Vor allem auf die bewohnten Gebiete sollten sich die japanischen Behörden als Erstes konzentrieren. Die bisherigen Bemühungen sind nach Meinung der IAEA nicht ausreichend,
um die Gefahr der Verstrahlung für die Anwohner um Fukushima zu mindern. Seit zehn Tagen arbeitet ein internationales Spezialistenteam in Fukushima, um die notwendigen Sanierungsmaßnahmen anhand der aktuellen Situation zu planen.
Bis Mitte November soll deren Abschlussbericht der japanischen Regierung vorgelegt werden. Durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami war am 11. März die Kühlung des AKW in Fukushim schwer beschädigt wurden, was zu einer Kernschmelze und dem Austritt von Strahlung geführt hatte.
um die Gefahr der Verstrahlung für die Anwohner um Fukushima zu mindern. Seit zehn Tagen arbeitet ein internationales Spezialistenteam in Fukushima, um die notwendigen Sanierungsmaßnahmen anhand der aktuellen Situation zu planen.
Bis Mitte November soll deren Abschlussbericht der japanischen Regierung vorgelegt werden. Durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami war am 11. März die Kühlung des AKW in Fukushim schwer beschädigt wurden, was zu einer Kernschmelze und dem Austritt von Strahlung geführt hatte.
Samstag, 15. Oktober 2011
Greenpeace tauft neues Flaggschiff
![]() |
| foto: rama |
Das Schiff erreicht eine Geschwindigkeit von 15 Knoten, das entspricht 28 Km/h und soll unter anderem für die Suche nach illegalen Fischfangschiffen eingesetzt werden. Die "Rainbow Warrior III" wurde mit modernsten Spezialausrüstungen ausgestattet, so dass während der Fahrt Labortests vorgenommen werden und Daten über stattfindende Umweltverbrecher per Satellit weitergeleitet werden können.
"Die neue 'Rainbow Warrior' ist das perfekte Schiff, um durch die Stürme aus ökologischen, ökonomischen und demokratischen Krisen zu steuern, die unsere Welt aufpeitschen", erläutert der Chef von Greenpeace, Kumi Naidoo, bei der Taufrede. Das Greenpeace-Schiff wurde exakt nach ökologischen Standards gebaut und wie seine Vorgänger erhielt es einen grünen Rumpf mit dem Regenbogen-Symbol der Organisation.
Freitag, 14. Oktober 2011
Experten befürchten Giftschlammunfall in Almasfüzitö
| foto: szeder laszlo |
Abonnieren
Posts (Atom)







